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12.05.2022 | | Mitteilung der Pressestelle
CargoLogic Germany: Insolvenzverwalter prüft Sanierung

Leipzig/Halle, 11. Mai 2022. Die deutsche Frachtfluggesellschaft Cargo-Logic Germany GmbH (CLG) hat Insolvenzantrag gestellt. Als vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das zuständige Insolvenzgericht in Leipzig den Airline-erfahrenen Sanierungsexperten Prof. Dr. Lucas F. Flöther (Airberlin, Condor, etc.). Flöther macht sich derzeit vor Ort einen Blick der Lage und prüft gemeinsam mit seinem Team die Sanierungsoptionen.

Die vom Flughafen Leipzig/Halle (Schkeuditz) aus operierende Fluggesellschaft gehört einem russischen Investor. Deshalb musste CLG Anfang März 2022 den aktiven Flugbetrieb infolge der Russland-Sanktionen bis auf Weiteres einstellen. CargoLogic Germany verfügt über 4 Flugzeuge des Typs Boing 737. Diese Maschinen stehen zurzeit an verschiedenen europäischen Flughäfen und dürfen nicht fliegen. Trotzdem musste das Unternehmen weiter die fälligen hohen Leasing-Raten zahlen, wodurch das Unternehmen einer ersten Beurteilung nach in die Zahlungsunfähigkeit geriet.

„Unser wichtigstes Ziel ist der Erhalt der rund 100 Arbeitsplätze“, betonte Lucas F. Flöther heute in Schkeuditz. „Insbesondere prüfen wir, ob es unter Beachtung der Sanktionen möglich ist, den Flugbetrieb möglichst kurzfristig wieder aufzunehmen. Das deutsche Insolvenzrecht bietet hier durchaus geeignete Wege.“ Die Löhne und Gehälter der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für drei Monate über das Insolvenzgeld gesichert.

Flöther führt derzeit Gespräche mit der Geschäftsleitung und weiteren maßgeblichen Personen, um sich ein Bild der wirtschaftlichen und sonstigen Lage zu machen. Parallel wird er Kontakt zu wichtigen Gläubigern, Kunden und Lieferanten aufnehmen. Zusätzlich wird der vorläufige Insolvenzverwalter in den nächsten Tagen und Wochen die zur Verfügung stehenden Sanierungsoptionen prüfen. Denkbar ist etwa eine Investorenlösung. „Das Unternehmen hatte eine solide Auftragslage und einen namhaften Kundenstamm. Das sind wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Sanierung“, so Lucas F. Flöther.

Leipzig/Halle, 11. Mai 2022. Die deutsche Frachtfluggesellschaft Cargo-Logic Germany GmbH (CLG) hat Insolvenzantrag gestellt. Als vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das zuständige Insolvenzgericht in Leipzig den Airline-erfahrenen Sanierungsexperten Prof. Dr. Lucas F. Flöther (Airberlin, Condor, etc.). Flöther macht sich derzeit vor Ort einen Blick der Lage und prüft gemeinsam mit seinem Team die Sanierungsoptionen.

Die vom Flughafen Leipzig/Halle (Schkeuditz) aus operierende Fluggesellschaft gehört einem russischen Investor. Deshalb musste CLG Anfang März 2022 den aktiven Flugbetrieb infolge der Russland-Sanktionen bis auf Weiteres einstellen. CargoLogic Germany verfügt über 4 Flugzeuge des Typs Boing 737. Diese Maschinen stehen zurzeit an verschiedenen europäischen Flughäfen und dürfen nicht fliegen. Trotzdem musste das Unternehmen weiter die fälligen hohen Leasing-Raten zahlen, wodurch das Unternehmen einer ersten Beurteilung nach in die Zahlungsunfähigkeit geriet.

„Unser wichtigstes Ziel ist der Erhalt der rund 100 Arbeitsplätze“, betonte Lucas F. Flöther heute in Schkeuditz. „Insbesondere prüfen wir, ob es unter Beachtung der Sanktionen möglich ist, den Flugbetrieb möglichst kurzfristig wieder aufzunehmen. Das deutsche Insolvenzrecht bietet hier durchaus geeignete Wege.“ Die Löhne und Gehälter der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für drei Monate über das Insolvenzgeld gesichert.

Flöther führt derzeit Gespräche mit der Geschäftsleitung und weiteren maßgeblichen Personen, um sich ein Bild der wirtschaftlichen und sonstigen Lage zu machen. Parallel wird er Kontakt zu wichtigen Gläubigern, Kunden und Lieferanten aufnehmen. Zusätzlich wird der vorläufige Insolvenzverwalter in den nächsten Tagen und Wochen die zur Verfügung stehenden Sanierungsoptionen prüfen. Denkbar ist etwa eine Investorenlösung. „Das Unternehmen hatte eine solide Auftragslage und einen namhaften Kundenstamm. Das sind wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Sanierung“, so Lucas F. Flöther.

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