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Pressemitteilungen

10.02.2020 | PLUTA | Mitteilung der Pressestelle
PLUTA-Restrukturierungsexperte Meyer erzielt Nachfolgelösung für Metallbauunternehmen

Lübbecke, 7. Februar 2020. Im November 2019 startete Stefan Meyer von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH den Investorenprozess für das Metallbauunternehmen HIK Systeme und Module. Dieser ist nun abgeschlossen: Der Sanierungsexperte hat gemeinsam mit seinem Team eine Nachfolgelösung für den Betrieb aus Rahden erzielt. Die HIK GmbH (ein Tochterunternehmen der GLA-WEL GmbH aus Melle) übernimmt im Rahmen einer übertragenden Sanierung den Geschäftsbetrieb.

Die Verantwortlichen haben am 29. Januar 2020 die notariellen Verträge geschlossen. Als Übertragungsstichtag wurde der 1. Februar 2020 vereinbart. Der Investor übernimmt das gesamte bewegliche Anlage- und Vorratsvermögen und hat auch die Betriebsimmobilie erworben. Von den ursprünglich 25 Arbeitsplätzen bleiben 18 erhalten.

Geschäftsbetrieb fortgeführt

Das Amtsgericht Bielefeld ordnete im September 2019 das vorläufige Verfahren über das Vermögen der HIK Systeme und Module GmbH an. Der Fachanwalt für Insolvenzrecht Meyer wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Am 1. Dezember 2019 wurde das Verfahren eröffnet und PLUTA-Sanierungsexperte Meyer zum Insolvenzverwalter bestellt.

Rechtsanwalt Meyer führte zusammen mit seinem Team den Geschäftsbetrieb seit Antragstellung uneingeschränkt fort. Gemeinsam mit den M&A-Experten von MONTAG & MONTAG Unternehmensberater aus Köln sprach er mit mehreren potenziellen Interessenten und führte einen strukturierten Investorenprozess durch. Meyer sagt: „Wir freuen uns nach intensiven Wochen sehr über die jetzt umgesetzte Investorenlösung, mit der ein gutes Ergebnis für das Unternehmen und die Gläubiger gefunden wurde. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten, insbesondere bei den Mitarbeitern und der Geschäftsführung, für die engagierte und konstruktive Zusammenarbeit, ohne die diese Lösung nicht möglich gewesen wäre.“ Neben dem Insolvenzverwalter Stefan Meyer zählen zum PLUTA-Team Rechtsanwalt Christoph Chrobok und Diplom-Wirtschaftsjurist (FH) Tim Austmeyer.

Angebotsportfolio wird erweitert

Dieter Glahs, Geschäftsführer der GLA-WEL: „Es waren zwar harte, aber zielgerichtete und lösungsorientierte Gespräche mit einem für alle Beteiligten erfreulichen Ergebnis. Die vorhandene langjährige Expertise, unter anderem in der Fertigung im Stahl- und Maschinenbau, passt sehr gut zu unserem Betrieb. Damit bauen wir unser Angebotsportfolio weiter erfolgreich aus.“ Gerhard Welkener als weiterer Geschäftsführer der GLA-WEL GmbH ergänzt: „Auch Sonia und Thomas Ebert werden in der neuen Gesellschaft tätig sein, worüber wir uns freuen.“

Die GLA-WEL Unternehmensgruppe aus Melle in Niedersachsen, zu der bereits die Octoflex Software GmbH (Hersteller von ERP-Software) gehört, ist ein mittelständischer Fertigungs- und Zulieferbetrieb spezialisiert auf die Verarbeitung und Umformung von Stahl, Edelstahl und Aluminium. Kerntätigkeiten des Unternehmens sind u.a. die Entwicklung, der Vertrieb und die Herstellung von Metallerzeugnissen, Abwassertechnik und Spezialtransportlösungen. Die 145 hochqualifizierten Mitarbeiter produzieren an zwei Fertigungsstandorten in Melle auf über 12.500 m² Fertigungsfläche individuelle Lösungen beispielsweise im Bereich der CNC-Blechbearbeitung, der Abwassertechnik und dem Maschinenbau. Der Betrieb legt seit der Gründung 1996 hohen Wert auf ein professionelles Qualitätsmanagement. Er lässt regelmäßig interne Prozesse überprüfen und ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert.

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