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25.04.2019 | BBL Bernsau Brockdorff | Mitteilung der Pressestelle
Rechtsanwalt Christian Heintze von BBL zum vorläufigen Insolvenzverwalter der Großbäckerei Eisold bestellt

• Betrieb läuft uneingeschränkt weiter

• Löhne und Gehälter der 174 Beschäftigten gesichert

Radeberg, 24.4. 2018: Mit Beschluss des Amtsgerichts Dresden ist am gestrigen Tag über das Vermögen der Fa. Eisold KG die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet worden. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Christian Heintze, Partner der Restrukturierungs-Kanzlei BBL Bernsau Brockdorff, bestellt.

Gemeinsam mit seinem Team hat er sofort mit der Situationsanalyse begonnen und sich bereits einen ersten Überblick verschafft: „Der Geschäftsbetrieb wird uneingeschränkt fortgeführt. Die Bäckerei und Konditorei Eisold ist ein Traditionsunternehmen mit exzellentem Ruf und treuer Kundschaft. Das ist eine gute Ausgangsbasis für eine erfolgreiche Sanierung“, betont der vorläufige Insolvenzverwalter.

Das Familienunternehmen Eisold mit Sitz in Radeberg bei Dresden ist eine bekannte Bäckerei und Konditorei mit insgesamt 17 Filialen in Dresden und Dresdner Umland sowie vier eigenen Gastronomie-Betrieben, darunter das bekannte Café Toscana am Blauen Wunder sowie das Schwarzmarktcafé an der Dresdner Hauptstraße. Der traditionsreiche Betrieb wurde im Jahr 1953 gegründet und beschäftigt derzeit insgesamt 174 Mitarbeiter. Im Zuge hoher Finanzierungs- und Mietkosten sowie Umsatzeinbußen infolge hohen Wettbewerbsdrucks an einzelnen Standorten konnte das Unternehmen zuletzt nicht mehr kostendeckend arbeiten und geriet in wirtschaftliche Schieflage.

„In den kommenden Wochen werden wir Gespräche mit allen wesentlichen Beteiligten aufnehmen und einen Plan zur Neuaufstellung des Unternehmens erarbeiten“, erläutert Dr. Christian Heintze, der bereits eine Vielzahl von Unternehmen erfolgreich bei ihrer Sanierung begleitet hat. Der Geschäftsbetrieb in den 17 Filialen und vier Cafés läuft auch im Insolvenzverfahren unverändert fort. „Die Eisold-Kunden werden auch weiterhin wie gewohnt bedient“, betont der vorläufige Insolvenzverwalter.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Löhne und Gehälter für drei Monate durch das Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit gesichert sind, wurden heute über die aktuelle Situation und das weitere Vorgehen informiert.

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