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Pressemitteilungen

11.02.2019 | Schultze & Braun | Mitteilung der Pressestelle
FMB-Blickle hält Geschäftsbetrieb auch im vorläufigen Insolvenzverfahren aufrecht

Dr. Dirk Pehl von Schultze & Braun zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt

66 Mitarbeiter bis Ende März über das Insolvenzgeld abgesichert

Aufträge werden wie gewohnt abgearbeitet

Villingen-Schwenningen. Die FMB-Blickle GmbH hält trotz eines Insolvenzantrages ihren Geschäftsbetrieb vollumfänglich aufrecht. Der vom Amtsgericht Villingen-Schwenningen bestellte vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Dirk Pehl von Schultze & Braun betont, dass alle Aufträge wie gewohnt abgearbeitet werden. Die 66 Mitarbeiter sind über das Insolvenzgeld bis Ende März abgesichert.

Ursache der wirtschaftlichen Schieflage sind Fehlkalkulationen und Verluste aus den Jahren 2016 und 2017. Diese belasteten die Liquidität des Unternehmens und führten schließlich zum Insolvenzantrag, den FMB-Blickle am 7. Februar beim Amtsgericht Villingen-Schwenningen einreichte.

Die FMB-Blickle GmbH ist ein etablierter Entwickler und Hersteller von Prüfständen, insbesondere für Pumpen und sonstige Aggregate, für die Automobilindustrie. „Hier verfügt das Unternehmen über hochqualifizierte Mitarbeiter, ist in einem sehr innovativen Marktumfeld aktiv und hat sich strategisch in Wachstumsmärkten positioniert“, sagt Pehl.

Die FMB-Blicke GmbH hat bereits vor dem Insolvenzantrag ein erstes Sanierungskonzept erarbeitet. „Dieses Konzept und weitere Sanierungsoptionen werden wir in den kommenden Wochen gemeinsam mit dem neuen Geschäftsführer Michael Blickle prüfen und konkretisieren. Ich bin zuversichtlich, dass es uns gelingen kann, die FMB-Blicke wieder auf ein stabiles Fundament zu stellen“, sagt Pehl.

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